Geschichte

2013 Seit September 2013 sind wir eine Verbundschule mit dem Namen Schäfersfeldschule Lorch, Realschule und Werkrealschule. Im Moment besuchen 410 Schülerinnen und Schüler in 17 Klassen den Realschulzug, 80 Schüler und Schülerinnen in 5 Klassen den Hauptschulzug oder auch Werkrealschulzug genannt. Ferner bieten wir seit dem Schuljahr 2013/14 offene Ganztagesbetreuung für Kinder der Klassen 5 und 6 an. Seit November werden wir von Frau Römer, der Schulsozialarbeiterin unterstützt.
 

2003 Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 übernimmt Christa Weber die Schulleitung der Realschule. Sukzessive wird aus der bisher zwei zügigen Realschule eine drei zügige Realschule mit über 400 Schülern.

 

2002 Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 zieht das Gymnasium in ein eigenes Gebäude um, sechs Klassenzimmer verbleiben allerdings im Realschulgebäude.

 

2001 Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 sind die beiden Schularten formell getrennt. Die Realschule ist erstmals selbstständig. Das Progymnasium wird zum Vollgymnasium ausgebaut und erhält zum ersten Mal eine Klasse 11. Der Gemeinderat der Stadt Lorch hat beschlossen, für dieses Gymnasium ein neues Schulgebäude zu bauen. Ein Teil der jetzigen Klassenräume wird auch dann noch vom Gymnasium genutzt.

 

2000 Dies ist das letzte Mal (Schuljahr 2000/01), dass das Progymnasium und die Realschule miteinander eine Schule bilden. Es sind 259 Schüler im Gymnasium (11 Klassen) und 314 Schüler in der Realschule (12 Klassen).

 

1980 wird dieser Schulversuch beendet. Es gibt seither eine Realschule und ein Progymnasium, als Schularten getrennt und doch vereint in einem Gebäude.

 


 

1973 Die Schule zieht in das heutige Gebäude auf dem Schäfersfeld um. Im selben Jahr besuchen die ersten Realschüler nach dem Besuch der Orientierungsstufe in den Klassen fünf und sechs ihren Realschulzug, die heutige Realschule begann.

 


 

1971 Dieser Tausch, Müll gegen Schüler, ist natürlich untragbar und 1971 wird aus dem Müllgeschäft das "Lorcher Modell" : In der Klasse 5 des Progymnasiums wurden die zukünftigen Realschüler und die Gymnasiasten gemeinsam unterrichtet. Förderkurse sollten den Schülern mit den entsprechenden Voraussetzungen ermöglichen, das Gymnasium zu besuchen. Auch noch in der Klasse 6 war es Schülern des B-Kurses, der nach dem Bildungsplan für Realschulen unterrichtet wurde, mit Hilfe von Förderkursen möglich, in den gymnasialen A-Kurs überzuwechseln. Ab Klasse 7 baute sich auf dieser Orientierungsstufe ein gymnasialer Zug und ein Realzug auf, die nach den Lehrplänen der entsprechenden Schulart von Lehrern, die für die jeweilige Schulart ausgebildet waren, unterrichtet wurden.

 

1962 wird die Schule auf sechs Klassen aufgestockt, sie heißt jetzt Progymnasium und nun kann auch in Lorch die Mittlere Reife erworben werden. In der Zwischenzeit existieren aber im Land Mittelschulen, unsere heutigen Realschulen. Lorch besitzt so eine Mittelschule nicht, aber Plüderhausen. Es kommt zu einem Geschäft, dem sog. Müllgeschäft: "Die Gemeinde Plüderhausen wird in Zukunft die Schüler aus Lorch und Waldhausen in der Plüderhausener Mittelschule dulden. Sozusagen als Gegenleistung will die Gemeinde Plüderhausen ihren Müll auf Gemarkung Lorch am Waldhäuser Bahnübergang deponieren."

 

1937 zieht die größer gewordene Oberschule von der Schillerschule (Bürgerhaus) in die Mörikeschule um. Dort bleibt sie bis 1973.

 

1945 Nach dem Einmarsch der Amerikaner im April 1945 werden alle Schulen geschlossen. Erst im Herbst 1945 werden sie wieder geöffnet, die Oberschule nach wie vor in der Mörikeschule. Sie hat gerade vier Klassen und vier Klassenstufen. Das bedeutet, dass die Oberschüler, inzwischen wieder in Gymnasiasten umgetauft, noch zwei Jahre ein anderes auswärtiges Gymnasium besuchen müssen, um wenigstens die Mittlere Reife nach sechs Jahren zu erhalten.

 

1911 werden alle Gymnasien und Realschulen in Oberschulen umbenannt. Somit hat Lorch keine Realschule mehr. Dies bleibt so bis 1973.

 

1892 entsteht eine Realschule aus verschiedenen gescheiterten Versuchen, eine Lateinschule, Vorläuferin eines Gymnasiums, einzurichten. Realschulen waren damals eine neue Schulart, moderne Brüder der Lateinschulen. Neben den überall existierenden Volksschulen gab es im Land verteilt eben die Lateinschulen. Sie bereiteten auf das Studium der Theologie, der Rechtswissenschaft und der Medizin vor. Die fortschreitende Technik erforderte neue Schulfächer, wobei moderne Fremdsprachen und Mathematik einen Schwerpunkt bildeten. Die Oberstufe dieser neuen Realschulen wurde Oberrealschule genannt, sie war meist die Voraussetzung zum Besuch einer Technischen Hochschule. Am besten vergleicht man diese Realschulen mit dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Zug eines heutigen Gymnasiums. Diese Realschule von 1892 war damit die Urgroßmutter des heutigen Progymnasiums, nicht unserer jetzigen Realschule. Sechs Jahre in so einer Realschule entsprachen der heutigen Mittleren Reife. Besuchte man noch die Oberrealschule, entsprach das dem heutigen Abitur. Die Schillerschule, das heutige Bürgerhaus, wird also 1892 eingeweiht.