Schülermentorenausbildung

mentoren 2018 1Schüler der Schäfersfeldschule Lorch wurden für ihre neuen Aufgaben in der Ganztagsbetreuung vorbereitet und haben im Rahmen eines Wochenendlehrganges die Ausbildung zum Schülermentor abgeschlossen.
 
Wie zu Beginn jedes Schuljahres wirbt die Schulsozialarbeiterin der Schäfersfeldschule, Anja Kirrmann neue Schülermentoren aus den Klassen 9 und 8a an, um im laufenden Schuljahr die Ganztagesbetreuung der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 sicherzustellen. 18 junge, engagierte SchülerInnen haben sich gemeldet und absolvierten bereits den ersten Teil der Ausbildung im Oktober. Hierbei wurden Themen wie „meine Rolle als Mentor“, Handlungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen oder auch die Aufsichtspflicht besprochen. In der ersten Arbeitsphase bestand die Möglichkeit bisherigen Schülermentoren aus Klasse 10 Fragen zu stellen. Die Aufgaben der Jugendbegleiter sind vielfältig: Begleitung zum Essen in der Mensa, bei den Hausaufgaben unterstützen, draußen Fußball spielen, basteln, spielen, Ansprechpartner sein und vieles mehr. Die jüngeren Schüler schätzen die Arbeit der Mentoren und deren Engagement, besonders das altersgemischte Miteinander ist eine Bereicherung.

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Teil der Ausbildung im evangelischen Waldheim in Lorch statt. Den Lehrgang führte der Erlebnispädagoge Ludwig Rettenmaier (Firma Epia), die Schulsozialarbeiterin Anja Kirrmann mit ihrem Team der Ganztagsbetreuung, Madeleine Nelke und Jana Huber sowie der Lehrerin Veronika Gromann durch. Die Jugendlichen erwartete ein erlebnisreiches Programm mit Übernachtung. Zunächst gab es eine Vorstellungsrunde, Kennenlernspiele und Teamübungen bei denen die Schüler auf die gesamte Gruppe angewiesen waren. Dank des sonnigen Herbstwetters wurden einige Spiele ins Freie verlagert, was natürlich noch mehr Spaß machte. Um Konflikte zu verhindern lernten sie, dass durch das Aufstellen von Regeln, an die sich alle halten, mancher Konflikt vermeiden lässt. Kommt es trotzdem zu Streit, so erarbeiteten sich die Schülermentoren Handlungsideen um Streit zu schlichten. Genug der Arbeit, am Abend lockte als Highlight ein selbst zubereitetes Raclette auf dem Feuer mit einer Schokobanane als Nachtisch.

Am anderen Morgen erlernten die zukünftigen Jugendbegleiter weitere erlebnispädagogische Übungen, die sie später in ihrer Arbeit einsetzen können. Die Schüler reflektierten die Arbeit und Pflichten als Mentor und erstellten sich einen Methodenkoffer, von dem sie bei der Arbeit als Schülermentor profitieren können. Beim abschließenden Reflexionsgespräch fielen die Rückmeldungen durchweg positiv aus: „Wir haben gelernt zusammenzuarbeiten, uns abzusprechen, miteinander zu kommunizieren und uns gegenseitig zu vertrauen.“ Sie stellten fest, dass jeder Mensch unterschiedliche Stärken und Schwächen hat und es darum geht die Stärken bestmöglich einzusetzen. „Wir hatten während der zwei Tage eine Menge Spaß, sind als Team zusammengewachsen und wissen jetzt besser, wie wir mit den Schülern im Rahmen der Ganztagesbetreuung umgehen können.“

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